Wettkampf Taekwondo

Das Taekwondo hat sich von einem koreanischen Volkssport mit der Verbreitung in der Welt, der Austragung von internationalen Wettkämpfen und der Aufnahme in das Programm der Olympischen Spiele zu einem modernen Wettkampfsport entwickelt. Nach Angaben der WT trainieren weltweit über 40 Millionen Athleten den dynamischen Vollkontakt-Wettkampfsport, seit der offiziellen olympischen Anerkennung in Sydney 2000 mit steigender Tendenz.

 

Der Wettkampf (Freikampf) findet auf einem abgegrenzten Feld statt und wird von mehreren Punktrichtern bewertet, von einem Kampfrichter geleitet. Der Wettkampf geht über wenige Minuten (olympisch drei Runden über jeweils zwei Minuten mit jeweils einer Minute Pause), in denen die Teilnehmer versuchen müssen, mit Taekwondo-Techniken den Gegner zu treffen (Vollkontakt). Je nach getroffener Körperstelle (Torso zwei Punkte und Kopf 3 Punkte) werden Punkte vergeben, für Drehtechniken wird jeweils ein Zusatzpunkt gegeben, bei unsportlichem Verhalten können auch Strafen (Punktabzüge) vergeben werden. Der Wettkampf kann jedoch auch durch ein K.O. entschieden werden. Die genauen Kampfordnungen unterscheiden sich von Verband zu Verband, können aber in der Regel auf den Webseiten der Verbände eingesehen werden (siehe Weblinks, unten). Die olympischen Wettkämpfe finden in vier der sonst üblichen acht Gewichtsklassen für Männer und Frauen nach den international gültigen Wettkampfregeln der WT statt. Im Vollkontakt tragen die Wettkämpfer exakt vorgeschriebene Schutzausrüstung (Kopfschutz, Schienbein- und Ellbogenschoner, Tiefschutz, Zahnschutz, Brustpanzer).

Als Konsequenz der starken Wettkampforientierung in der olympischen Sportart werden schwerpunktmäßig Techniken und Kombinationen geübt, die im Wettkampf gemäß der Wettkampfordnung Trefferpunkte bringen. Im Gegensatz dazu besinnen sich die traditionellen Schulen auf ein Taekwondo ohne Wettkampfdruck und üben demzufolge das gesamte Technikspektrum. Dennoch finden auch hier Freikämpfe (meist Leicht- beziehungsweise Semikontakt) statt. Hier stehen allerdings statt der Trefferwirkung eher die korrekte und ästhetische Ausführung der Technik(en) im Vordergrund.

Unsere Stärke und unser Schwerpunkt liegt beim Wettkampf-Taekwondo (kyorugi). Unsere Trainer sind ehemalige, erfolgreiche Wettkämpfer auf internationaler Ebene mit sehr viel Erfahrung.


World Taekwondo


Die World Taekwondo Federation (WTF) wurde am 28. Mai 1973 gegründet und hat ihren Sitz in Seoul.Der WTF gehören 204 (Stand: März 2013) nationale Verbände mit über 30 Millionen Mitgliedern an. Die WTF konnte erreichen, dass Taekwondo am 4. September 1994 als eine Olympische Sportart anerkannt wurde. Die Olympischen Sommerspiele 2000 in Sydney waren die ersten, an welchen sie teilnehmen durfte und in die Medaillenwertung offiziell einging, nachdem Taekwondo bereits bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul und 1992 in Barcelona als Demonstrationswettbewerb vertreten war.Die WTF ist seit 1975 Mitglied von Sportaccord (bis 2009 GAISF) und wurde 1980 vom IOC anerkannt. Sie steht in Konkurrenz zur 1955 gegründeten International Taekwondo Federation. Sie ist nicht zu verwechseln mit den World Taekwondo Headquarters (Kukkiwon).WTF-Präsident ist seit 2004 der Koreaner Choue Chung-won, sein Vorgänger war von 1973 bis 2004 Kim Un-yong. Generalsekretär der WTF ist Yang Jin-suk.

Die World Taekwondo Federation – kurz WTF – hat einen neuen Namen.

Aus Gründen

Wie lautet nun die neue Abkürzung? Auf die „Federation“ wird künftig einfach verzichtet – der Verband heißt nun WT.Seit 44 Jahren wird die „World Taekwondo Federation“ mit WTF abgekürzt. Nun wurde der Name geändert – pünktlich zur im südkoreanischen Muju stattfindenden WeltmeisterschaftDer Name sei nicht mehr zeitgemäß, sagte der Präsident des Weltverbandes, Chungwon Choue. 1973 habe es das Internet noch nicht gegeben – und damit auch keine global verbreitete Doppelbedeutung von WTF. Da der Verband auch „junge Menschen“ ansprechen will, soll die „negative Bedeutung“ – also eben „What the Fuck“ – nicht mit dem Verband assoziert werden World Teakwondo. KukkiwonDer Kukkiwon, auch bekannt als Welt-Taekwondo-Hauptquartier (World Taekwondo Headquarters), und Standort der Welt-Taekwondo-Akademie ist die offizielle Taekwondo-Regierungsorganisation Südkoreas. Er wird von der Abteilung für Internationalen Sport des Ministeriums für Kultur, Sport und Tourismus beaufsichtigt. Im Mai 1973 haben der Kukkiwon und der Koreanische Taekwondo-Verband die ersten Taekwondo-Weltmeisterschaften mit 200 Wettkämpfern aus 17 Ländern ausgerichtet.Der Kukkiwon versteht sich als weltweites Zentrum zur Ausbildung von Taekwondo-Lehrern. Er beheimatet die Welt-Taekwondo-Akademie und gibt offizielle Dan- und Poom- Urkunden aus.Die Hauptziele sind:

  • Menschen zu helfen, ihre intellektuellen und physischen Kräfte durch Verbreitung des Kulturguts Taekwondo zu stärken
  • Philosophie und Möglichkeiten des Taekwondo zu präsentieren, um das nationale Prestige Koreas im Ausland zu steigern

European Taekwondo UnionDie European Taekwondo Union  ist der Kontinentalverband für olympisches Taekwondo in Europa. Gegründet wurde sie am 2. Mai 1976. Gründungsmitglieder waren die in der WTF organisierten nationalen Taekwondo-Sportverbände von Spanien, Belgien, Österreich, Portugal, Deutschland, Italien, Frankreich, Niederlande, Türkei, Griechenland, Dänemark und England. Der Aufgabenbereich der ETU umfasst den gesamten Taekwondo-Sportbetrieb in Europa. Sie ist dabei in weiten Bereichen für die Umsetzung der Vorgaben der WTF zuständig und unterstützt zudem wissenschaftliche Projekte.  Die erste Europameisterschaft wurde am 22. und 23. Mai 1976 in Barcelona ausgetragen. Deutsch-Koreanischer-Kulturbund e.V.08.01.1979 Gründung des Deutsch-Koreanischer-Kulturbund e.V.
12.09.1980 Koreanische Großmeister-Vorführung in Hannover
20.06.1981 Deutsche Meisterschaft in Hannover
16.06.1982 Gründung der European Taekwondo Instruktor Union
30.04.1983 Europa Taekwondo Meisterschaft in Celle
12.09.1984 NDR Fernsehen Aufzeichnung
21.11.1984 Deutsche Taekwondo Union DTU / NTU Anerkennung
25.08.1985 Europa Taekwondo Delegation in Korea
12.07.1986 KukKiWon Anerkennung Deutsche Taekwondo UnionDie Deutsche Taekwondo Union e. V. wurde 1981 gegründet und ist der rechtliche Nachfolger der Sektion Taekwondo des Deutschen Judo-Bundes (DJB). Die Rechtsform ist der eingetragene Verein (e. V.). Die DTU ist Mitglied in der europäischen Dachorganisation European Taekwondo Union (ETU) sowie im Olympischen Weltdachverband World Taekwondo Federation (WTF).Seitens des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ist die DTU als einziger Taekwondo Verband berechtigt, Sportler zu den Olympischen Spielen zu entsenden. Daher veranstaltet die DTU alle entsprechenden Taekwondo-Meisterschaften in Deutschland. Der Verband hat seinen Sitz in München.Die Deutsche Taekwondo Union bzw. ihre Vorgängerin war bereits zwei Mal Ausrichter der Weltmeisterschaften, 1979 in Sindelfingen und 2003 in Garmisch-Partenkirchen. Nach 1978 in München und 1984 in Stuttgart wurden 2006 erneut die Europameisterschaften in Deutschland (Bonn) ausgetragen. Landesverbände

  • Berliner Taekwondo Verband (BTV)
  • Bayerische Taekwondo Union (BTU)
  • Hessische Taekwondo Union (HTU)
  • Nordrhein-Westfälische Taekwondo Union (NWTU)
  • Niedersächsische Taekwondo Union (NTU)
  • Taekwondo Verband Schleswig-Holstein (TVSH)
  • Taekwondo Verband der Länder Berlin/Brandenburg (TVBB)
  • Taekwondo Union Thüringen (TUT)
  • Taekwondo Union Saar (T.U.Saar)
  • Taekwondo Union Sachsen-Anhalt (TUSA)
  • Taekwondo Union Sachsen (TUS)
  • Taekwondo Union Südwest (TUSW)
  • Taekwondo Union Rheinland-Pfalz (TURP)
  • Taekwondo Union Mecklenburg-Vorpommern (TUMV)
  • Hamburgische Taekwondo Union (TUH)
  • Taekwondo Union Baden-Württemberg (TUBW)
  • Taekwondo Landesverband Bremen (TLVB)